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"Faule Eier" - Spannend, fesselnd,
überraschend!, 17. April 2009
Vorweg muss ich bekennen: Ich bin ein
Eichenberger-Fan!
Wirklich gespannt war ich auf die
vollständige Überarbeitung von Eichenbergers Roman »Das
geheimnisvolle Kobalt-Ei« aus der Reihe »Ein neuer Fall für Sir
Alec« der jüngst (2009) unter dem Titel »Faule Eier« im Berliner
Holzinger Verlag erschienen ist.
Ich meine, wann wird schon mal ein Roman
überarbeitet und dem aktuellen Stand neuester geheimdienstlicher
Erkenntnisse angepasst? Hier ist das nur logisch: Eichenberger,
als ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter selbst Vertreter der
Schlapphutzunft, weiß genau, wie die Uhren in seinem Metier auch
heute noch ticken. Drum ist es besonders löblich, wenn einmal
Geschriebenes atmen kann und lebt. Nur, ist dem Autor die
Überarbeitung auch gelungen? Natürlich eine rhetorische Frage:
Ich vergab 5 Sterne - Also ganz klar: Ja! Das Thema ist komplex,
es wird dicht und immer spannend auf der Basis starker
Charaktere präsentiert. Dies stets ohne Längen oder künstliche
Übertreibungen. Und das besondere an allen Eichenbergers gilt
auch hier: Der absolute Realitätsbezug macht »Faule Eier« eben
extrem lebendig und hebt das Buch aus der »Nur-Spionage-Roman-Ecke«
angenehm heraus. Ein pures Lesevergnügen - nicht nur für Freunde
der Spionage-Literatur.
Gerne betätige ich mich an dieser Stelle als Animateur und
empfehle natürlich auch den Kauf des Folge-Eichenbergers »Der
Siegermacher«, Holzinger Verlag, Berlin, 2008 - siehe meine
dortige Amazon-Rezension. Der Verlag meint, die Reihenfolge sei
egal: Insider sehen das natürlich anders und haben besonderen
Spaß an den kleinen Details, die im zweiten Roman dann gerne
wiedererkannt werden. Und: Kaufen Sie die Bücher zusammen! Wenn
Sie mit dem ersten fertig sind, werden sie die Zeit des Wartens
bis Sie endlich das zweite in den Händen halten, als quälend
lang empfinden...
Alexander Kaufmann, Berlin
»Ich
habe mich damals unendlich auf das Erscheinen des Buches "Faule Eier"
gefreut, denn wann bekommt man schon einmal eine Geschichte geboten, die
mit echten und authentischen Erfahrungen aufgepeppt wird?... Alles in
allem ist Heinrich Eichenbergers "Faule Eier" ein hochklassiger und vor
allem gut recherchierter Kriminal- bzw. Spionageroman geworden, den man
sich als Fan und Anhänger getrost zulegen kann. Wer auf fundierte
Geheimdienst-Unterhaltung steht, liegt mit diesem Buch genau richtig.
Nebenbei können auch noch die passende Länge und das überaus gelungene
Cover-Artwork überzeugen. "Faule Eier" bekommt man mit diesem Buch auf
alle Fälle keine geliefert...«
Dr. Mathias Klammer, Linz
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