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»Sir Alec empfand sich als die
unangefochtene Autorität und die dominierende Spinne im
Netz. Er spann Fäden, überholte gesponnene und krümmte
keiner Fliege in seiner Umgebung auch nur ein Bein.
Vielleicht brauchte er sie eines Tages, um sie zu
verspeisen.«
Mit dem Wissen und der Erfahrung eines ehemaligen
Mitarbeiters gibt Heinrich Eichenberger Einblick in die
Psychologie von Agenten und Geheimdiensten.
Humorvoll und spannend wird eine Geschichte erzählt, in der
ein »faules Ei« für den einen die große Trophäe und für die
anderen eine Gefahr für die ganze Welt darstellt. Auch ein
weltweit führender Konzern steht aus noch ungeklärten
Gründen vor dem Bankrott. Einiges an Arbeit wartet auf das
Team von Sir Alec und nicht immer läuft alles wie im Film
ab.
Eichenberger:
»Allen Geheimdiensten dieser Welt ist gemein, dass sie Geld
kosten und ihr Nutzen schwer zu beziffern ist.«
Der Autor und ehemalige Bereichsleiter
eines Geheimdienstes weiß, wovon er schreibt, wenn er die
kafkaesken Strukturen des Spiels »Spion gegen Spion« wieder einmal trefflich skizziert. Die Leser sollten sich keine
Illusionen darüber machen, dass es im wirklichen Leben anders
verläuft. Der Nutzen von Geheimdienstarbeit bleibt dann auch
schwer zu beziffern, wie Eichenberger betont.
Dass diese tatsächlichen Spielereien der
Schlapphut-Fraktionen mit den dunklen Sonnenbrillen spannend und
intelligent in einem Roman verarbeitet wurden, verdankt man den
außergewöhnlichen dramaturgischen und schriftstellerischen
Fähigkeiten des Verfassers.
Der Roman »Faule Eier« ist chronologisch
vor dem Roman
»Der Siegermacher« angesiedelt und eine vollständig
überarbeitete Fassung des vergriffenen Romans »Das
geheimnisvolle Kobalt-Ei«. Die hier vorliegende Geschichte
berücksichtigt neueste geheimdienstliche Erkenntnisse und ist
somit aktueller den je.
Für diesen Roman gab Eichenberger ein Interview,
das über seine Arbeit, div. Verhörmethoden und den Datenschutz
informiert: »Auch das Absurde
ist geheime Verschlusssache!«
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